Die fünf größten Sorgen rund ums Lektorat

Als Lektorin höre ich immer wieder von den Sorgen von Autor:innen bezüglich des Lektorats. Da ich selbst schreibe, kenne ich diese zu gut. Viele Schreibende hält das davon ab, ihre Manuskripte lektorieren zu lassen. Das ist schade, denn so holen sie vielleicht nicht das Beste aus ihrem Roman heraus. Deshalb räume ich in diesem Beitrag mit den fünf größten Sorgen rund ums Lektorat auf.

„Hat die Lektorin Referenzen?“

Eine ganz grundlegende Sorge von Autorinnen und Autoren bei der Wahl eines Lektors sind deren Referenzen. Diese bestätigen die Erfahrung des Lektorierenden und die Zufriedenheit der Kunden. Wenn du dich nach einem Lektor umsiehst, solltest du nach Referenzen und Angaben zu Berufserfahrung und Weiterbildungen suchen. 

Auf meiner Website kannst du beispielsweise hier durch verschiedene Bücher stöbern, die ich bereits lektoriert habe. Dazu gehören non-fiction Bücher ebenso wie ein historischer Roman. 

Hinzu kommt meine Erfahrung aus Studium und Beruf. Ich habe Germanistik im Master und Bachelor studiert und dabei zahlreiche Seminararbeiten meiner Kommiliton:innen lektoriert. Außerdem habe ich ein breites Wissen über den Aufbau und die Funktionsweise von Texten erworben. Durch meine Arbeit in den Marketingabteilungen verschiedener Firmen habe ich zudem gelernt, Texte auch als Produkt zu betrachten. Sie sollen eine Zielgruppe ansprechen und verständlich sein. Mehr zu meinem beruflichen Werdegang erfährst du hier. 

„Der Lektor versteht mein Manuskript nicht“

Eine weitere große Sorge von Autor:innen ist es, dass Lektor:innen ihre Texte nicht verstehen. Sie haben sich viele Gedanken mit dem Schreiben gemacht, geplottet, recherchiert. Außerdem hat jeder Autor seinen persönlichen Schreibstil. Was, wenn das beim Lektorat nicht beachtet oder kritisiert wird?

Die Antwort auf diese Sorge schließt direkt an den ersten Punkt an: Arbeitserfahrung und Ausbildung. Lektorierende sind auf die eine oder andere Art darin geschult, Texte zu verstehen. Wir wissen, was für Stilmittel es gibt, wie eine Geschichte strukturiert wird, wie Figuren aufgebaut sind. Und wir wissen, wie diese Konventionen gebrochen werden können. Hast du wirklich das Gefühl, die Lektorin versteht eine Funktion deines Manuskripts nicht, kannst du noch immer mit ihr sprechen. Im Service sollte regelmäßige Kommunikation über E-Mail oder telefonisch mit enthalten sein.

Es ist nicht mehr meine Arbeit

Die gemeinsame Absprache mit deiner Lektorin begegnet der nächsten Sorge, die viele Schreibende mit dem Lektorat verbinden: Ist der Text danach überhaupt noch meiner? Was, wenn die Lektorin so viele Änderungen vornimmt, dass es nicht mehr nach meiner ursprünglichen Vision klingt?

Diese verständliche Sorge ist aus mehreren Gründen unbegründet. Zum einen verstehen Lektor:innen wie gesagt Texte. Du erklärst vor dem Arbeitsbeginn, worum es in deinem Manuskript geht und stellst kurz die wichtigsten Figuren vor. Auf Grundlage dessen wird das Manuskript ‚poliert‘. Es ist nicht Ziel eines Lektors, eine ganz neue Geschichte zu schreiben – das wäre ein Ghostwriter. Wir wollen dir helfen, deine Vision der Geschichte so gut zu gestalten wie möglich. 

Wenn wirklich so viel am Text geändert werden müsste, dass der ursprüngliche Inhalt nicht mehr erkennbar ist, kann das zwei Gründe haben. Entweder war dein Manuskript noch nicht bereit für das Lektorat. Du hättest selbst noch Änderungen daran vornehmen können. Oder die Lektorin war nicht die richtige Wahl für dich. 

Es ist leichter, zu glauben, dass der Fehler einzig bei der lektorierenden Person lag. Versuche aber, objektiv zu bleiben. Waren die Anmerkungen der Lektorin gut und hilfreich? Haben sie mein Manuskript besser gemacht? Dann solltest du nochmal selbst deinen Text überarbeiten. Einen kostenlosen Guide zum Überarbeiten deines Manuskripts habe ich geschrieben. 

Ärgerlich ist es, wenn das Lektorat wirklich unpassend für dich war. Das kannst du beispielsweise verhindern, indem du ein kostenloses Probelektorat oder ein Teil-Lektorat in Anspruch nimmst. Dabei siehst du die Arbeitsweise der Lektorin und kannst entscheiden, ob sie zu dir passt.

Diebstahl der Idee

Du vertraust deiner Lektorin dein unveröffentlichtes Manuskript an. Da kann die Sorge bei Autor:innen aufkommen, dass die lektorierende Person die Idee stiehlt. Immerhin schreiben viele Lektorierende selbst. 

Sicherlich gibt es schwarze Schafe unter Lektoren, wie in jeder Branche. Um diese herauszufiltern, sieh dir ihre Website genau an. Wie sind ihre Referenzen? Hast du die Möglichkeit, diese zu kontaktieren und sie nach Meinungen zu fragen? Gibt es Google Bewertungen über den Lektoratsservice? Wie verhält sich der Lektor im E-Mail-Kontakt? 

Versuche aber, realistisch zu bleiben. Tatsächlich kommt diese Art von Diebstahl nämlich ausgesprochen selten vor. Lektor:innen verdienen ihren Unterhalt mit dem Lektorat von Büchern. Sie sind mit Leidenschaft dabei, Autor:innen zu helfen, die bestmögliche Version ihrer Manuskripte zu veröffentlichen. Vertraue deinem Bauchgefühl und deiner Recherche, aber versuche, nicht übervorsichtig zu werden.

Ein Lektorat lohnt sich nicht

Egal ob Selfpublisher oder Verlagsautor:in: Bei den wenigsten Schreibenden sitzt das Geld extrem locker. Deshalb glauben viele, am Lektorat sparen zu können. Es reicht, wenn sie selbst korrigieren und die beste Freundin einmal über den Text liest, oder?

Die Antwort ist leider: Falsch. Ein professionelles Lektorat bietet dir ein tiefgreifendes Feedback zu Struktur und Inhalt deines Buchs. Du selbst als Autor:in verstehst immer, was du meinst. Lesenden geht das vielleicht anders. Auch bekommst du detailliertes Feedback dazu, wie du einzelne Textstellen oder Abschnitte noch verbessern kannst.

Ja, das kostet und ist eine Vorabinvestition auf Seiten des Schreibenden. Hier findest du beispielsweise meinen Preisrahmen. Jedoch erhältst du dafür das bestmögliche Produkt in Form deines Buchs. Gerade für Selbstverleger ist ein Lektorat unerlässlich. Doch auch Autor:innen, die in einem Verlag veröffentlichen wollen, wo vermutlich eine Lektorin ihr Manuskript bearbeiten wird, profitieren davon, ihr Werk vorab lektorieren zu lassen. Denn natürlich wollen Verlage qualitativ hochwertige Manuskripte. Wurde dein Buch schon professionell überarbeitet, stichst du aus der Masse hervor.

Außerdem gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Preis zu senken. Beispielsweise kannst du ein Teil-Lektorat in Anspruch nehmen, um kritische Stellen deines Manuskripts lektorieren zu lassen. Durch die geringere Seitenzahl ist der Preis für dich niedriger. Außerdem bieten manche Lektorinnen besondere Pakete oder Rabattaktionen an. Schreib mir, und wir können über individuelle Möglichkeiten für dein Lektorat sprechen.

Keine Sorge beim Lektorat!

Es ist verständlich, sich als Autor:in Sorgen um das eigene Buch bzw. ums Lektorat zu machen. Man steckt immerhin sehr viel Zeit in ein Projekt. Jedoch wurde in diesem Beitrag hoffentlich klar, dass viele der verbreitetsten Bedenken zu Lektoren unbegründet sind oder sich im Gespräch klären lassen. Lasse dich also nicht von Sorgen davon abhalten, mit einem Lektorat das Beste aus deinem Buch herauszuholen!

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Konnte ich dir die Sorgen zum Lektorat nehmen?

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